Strava Challenges Frühjahr 2012

in den nächsten 6 Wochen gibt es viel zu tun, fast parallel laufen 2 unterschiedliche Herausforderungen.
Für die Läufer gibt es die „100,000 Mile Challenge„. Dabei ist es das Ziel, gemeinsam innerhalb von 4 Wochen 100000 Meilen (das entspricht 161000 km) zu laufen.

100000 Mile Challenge Logo

Ich hoffe, dass ich mich damit motivieren kann, 2-3x pro Woche laufen zu gehen.

Ungleich schwerer wird die Herausforderung für die Radler. Die „Classic Climbing Challenge„. Die Aufgabe: In 6 Wochen 3x so viele Höhenmeter einfahren, wie die Profis bei 5 Klassikerrennen im Frühjahr fahren: 105,312 feet, das sind 32000 Höhenmeter.
Die Rennen „bieten“ diese Höhenmeter:
Milan-San Remo – 6,260 feet
Tour of Flanders – 5,709 feet
Paris-Roubaix – 3,259 feet
Liège–Bastogne–Liège – 10,883 feet
Amstel Gold – 8,993 feet

Classic Cycling Challenge Logo

Ich glaube nicht wirklich, dass ich die Herausforderung schaffen kann. Dafür gibt es mehrere Gründe:

  • Ich bin zu schwach für so viele Höhenmeter. Statistisch sind das an jedem der 45 Tage gut 700 hm, die ich schaffen müsste. Da ich bestimmt nicht jeden Tag auf dem Rad sitzen werde, wird das Tagespensum also noch weiter nach oben gehen.
  • Hamburg liegt nun mal im Flachland. Wenn man hier Höhenmeter zusammenbekommen will, muss man gleichzeitig auch reichlich Strecke machen. Das wird also sehr zeitintensiv.
  • Der Waseberg ist für mich zu steil. Da bekommt man auf wenigen hundert Metern zwar ungefähr 60 Höhenmeter, aber ich bin schon nach einmaligen Fahren so erschöpft, dass ich da dann kaum mehr als 60 Höhenmeter schaffe …

Wer sehen will, wie ich mich so mache und welche Fort- oder Rückschritte ich mache, kann sich mein Strava-Profil anschauen.

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Hafencity-Lauf 16.06.2012

Nachdem ich jetzt einige Jahre urlaubsbedingt (ich) und skandalbedingt (der Ausrichter) dem Lauf in der Hafencity ferngeblieben bin, werde ich ich 2012 wohl mal wieder mit dem Team meiner Firma teilnehmen. Ca. 4 km quer durch die Hafencity, die genaue Route steht derzeit noch nicht fest. Da es in erster Linie um Spektakel und Spenden geht, sind Strecke und Geschwindigkeit im Grunde auch egal. Jeder läuft (oder geht) nach seinem Tempo. Die unzähligen Teams werden im Minutenabstand auf die Strecke geschickt, deshalb ist dort immer was los. Manchmal auch zu viel, dann staut es sich ein wenig. Ehrgeiz ist an dem Tag also nicht angebracht, gute Laune und ein Grinsen im Gesicht passen viel besser!

© http://www.hsh-nordbank-run.de/

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sportliche Jahresplanung

Fange ich mal mit den Radgeschichten an:
Letztes Jahr hatte ich mir mal viel vorgenommen – und nicht ganz so viel davon geschafft. Ich hatte die Idee, dass ich von April-September jeden Monat eine 200-Kilometer-Tour fahren könnte. Am Ende waren’s dann zwei Touren mit etwas über 200 Kilometern, eine im September, eine im Oktober. Immerhin.
Weil mir die Idee aber weiterhin ganz gut gefällt, nehme ich mir etwas in dieser Art auch mal für 2012 vor. :-)

  • einmal an die Nordsee
  • einmal an die Ostsee
  • ein Marathon mit dem Fixie (so es denn wieder fahrbereit ist …)
  • einmal rund um Hamburg (das dürften deutlich mehr als 200 Kilometer werden)
  • einmal auf einem 10-Kilometer-Rundkurs
  • einmal vielleicht mit dem MTB?

Das klingt doch nach ganz guter Unterhaltung. :-)
Und falls die Fitness doch nicht für die lange Strecke reicht, kann ich ja auch mal nur 150 oder gar 100 Kilometer angehen.
Ansonsten will ich weiterhin möglichst oft meine Arbeitswege mit dem Rad bestreiten. Wenn der Rest der Familie im Herbst wieder eine Woche Mallorca im Herbst einplant, kann ich mir ja erneut eine kleine Radtour vornehmen (die dann nicht nach einem Tag in Schwerin enden sollte). Diverse kürzere Rennradtouren sollen natürlich immer wieder dabei sein.

Läuferisch bin ich schon mehr festgelegt. Ich habe mich für den 15-Kilometer-Nachtlauf um die Alster und den 12-Kilometer-Köhlbrandbrückenlauf angemeldet. Hauptziel ist dann noch ein Halbmarathon, Ende des Sommers oder im Herbst.

Mal schauen, ob ich mich in einem Jahr noch an diesen Eintrag hier erinnern möchte …

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Lauf in den Volkspark

Es hätte so schön sein können, das Sport-Wochenende, wäre das Wetter nicht so ungemütlich gewesen, dass ich nicht mit dem Rad vor die Tür wollte. Und das Rennrad auf die Rolle im Keller zu setzen, reizte mich auch so gar nicht.
Weil’s aber doch nicht so ganz ohne Bewegung sein sollte, habe ich mit am Sonntagabend noch kurzerhand in die Laufklamotten geworfen und bin in die Dunkelheit gelaufen. Trotz der Stirnlampe ist’s keine sooo gute Idee gewesen, die unbeleuchteten Wege zu Beginn zu nehmen.

Mit Stirnlampe und beschlagener Brille

Ziemlich matschig. Und wenn man kaum erkennt, wo man hintritt, ist solch rutschiger Untergrund eher unspassig. Aber ich hab’s ohne Probleme geschafft. Ab dann bin ich nur noch über Asphalt oder Wege mit anderem guten Belag gelaufen.
Vorbei am Volksparkstadion, in dem kurz vorher der HSV 1:5 verloren hatte. Wegen des Spiels war das Stadion auch noch hell erleuchtet.
hell erleuchtetes Volksparkstadion

Es ging dann den „Anstieg“ der August-Kirch-Straße hoch und oben angekommen entschloß ich mich, endlich mal wieder die Runde um die große Wiese im Volkspark zu laufen. Das würde also ein weiterer Kilometer werden – da wurde mir klar, dass ich mindestens die 7,5 km laufen würde, die ich in einer Woche beim Schnelsener Moorlauf laufe werde. Passt! Ziemlich dunkel, die Runde, aber der Himmel riss ein wenig auf und die ewige Lichtglocke über Hamburg spendete auch ein wenig Licht. Ich nehme an, dass man an der Alster zu jeder Tages- und Nachtzeit anderen Läufern begegnet, aber die (natürlich viel kürzere!) Volksparkrunde hatte ich für mich allein!
Zurück ging’s dann in etwa denselben Weg.
Harald und das Volksparkstadion

Gegen Ende habe ich gemerkt, dass die Socke am rechten Fuß etwas an der Fußsohle scheuerte. Das muss ich mal beobachten, bei längeren Strecken könnte das ja unangenehm werden.
Wegen der 3°C draussen hatte ich mir Handschuhe angezogen. Spätestens nach 5 km waren die nicht mehr notwendig.
Zufrieden bin ich mit meiner neuen Wind- und Wetterjacke. Sehr schön leicht.
Es war mal wieder keine schnelle Runde, aber mit der Dunkelheit, den 3°C und Rosenkohl, Kartoffelpüree und Kassler im Bauch geht’s vielleicht auch nicht schneller … Und: Eigentlich ist’s doch egal.

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Schnelsener Moorlauf

Beim Überfliegen meines Kalenders bin ich gerade über den Schnelsener Moorlauf „gestolpert“.

Kurzer Einschub: Die Seite Laufen-in-Hamburg bietet netterweise eine .ics-Datei an, mit der man Lauftermine aus Hamburg im eigenen Kalender (bei mir iCal) anzeigen lassen kann. Sehr praktisch, das.

Am 29. Januar 2012 geht es in 5 Runden à 1.516 m, also 7.580 m durch das Schnelsener Moor. Die 5 € Startgebühr sollen vollständig der Deutschen Krebshilfe e.V. zugute kommen. Fein.
Mir bleiben also noch 12 Tage – 3 bis 4 Läufe wären bis dahin wohl noch sinnvoll machbar.
Ich denke, das mache ich mal. :-)

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1. Lauf 2012 – Warum tue ich mir das an?

Wohl ein Klassiker im Sport – die Sinnfrage. Ich habe sie mir heute auch mal wieder gestellt …
AUs Zeitgründen habe ich mich kurzerhand entschlossen, heute früh eine Runde Laufen zu gehen. Fürs Rad fahren war mir zu wenig Zeit. Bis ich dafür abfahrbereit bin, bin ich schon 2 km gelaufen.
Also, Laufhose an, Schuhe an und raus. Nein, zum Glück daran gedacht, vorher noch die Waden zu dehnen. Sehr wichtig, DIE haben dann auch keine Probleme gemacht.
Vor der Tür dann festgestellt, dass gerade schönster Schneeregen vom Himmel fällt. Na toll. Aber flexibel, wie ich bin, Kapuze auf und los. Die ersten 2 km gingen erstaunlich locker. Dann ging’s jedoch leider mit Schwindel los, so dass ich eine zeitlang nur gehen konnte.
Ab da wechselten sich Laufen und Gehen schön ab.
Am Ende war ich mal wieder froh, zu Hause zu sein. Aber ok, es ist Januar, es hatte 2°C, ich bin seit Wochen nicht mehr gelaufen – ich sollte nicht unzufrieden sein. Das wird schon wieder besser.

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Halbmarathon?

Ich weiß nicht so recht, wie ich drauf komme, aber seit ein paar Tagen schwirrt mir immer „Halbmarathon“ im Kopf rum. Sei es, weil ich mittlerweile einer größeren Anzahl an Läufern bei Twitter folge, bei denen ein Halbmarathon naturgemäß regelmässig Thema ist, sei es, weil Lars kontinuierlich von seinen Halbmarathons berichtet. Besonders schön z.B. in seinem Bericht aus Riga.
Das Laufen sehe ich eigentlich als Ergänzung zum Rad fahren. Gewiß kein Schwerpunkt in meinem sportlichen Leben. Für das Jahr 2012 habe ich mich bisher für zwei Laufveranstaltungen angemeldet, im Juni der Nachtlauf um die Alster mit 15 km Länge und im Oktober der Köhlbrandbrückenlauf mit 12 km.
Beides noch ein gutes Stück von den 21 km eines Halbmarathons entfernt. Aber dennoch bin ich zuversichtlich, dass ich das im Lauf des Jahres packen könnte.
Für mich stellt sich jetzt nur die Frage, ob ich mir eine Motivationshilfe in Form einer Laufveranstaltung suche oder das ganze schlichtweg alleine angehe.
Am 24. Juni gibt es den großen Hamburger Halbmarathon, das wäre 9 Tage nach den 15 km um die Alster.
Bereits im April findet der Wilhelmsburger Insellauf statt. Das dürfte für mich aber wohl noch zu früh sein.
Ende August gibt’s den Blankeneser „Heldenlauf“. Vorteil: Der Start ist nicht weit von zu Hause. Großer Nachteil: Da geht’s wohl ziemlich bergauf und bergab …
Ende September noch „Der Volkslauf durch das schöne Alstertal“. Der Name klingt vielversprechend, es soll aber dort durch Treppen etwas anspruchsvoller sein.

Oder doch das ganze Geld sparen, einen Trinkrucksack davon kaufen und einfach so loslaufen?!

Aber jetzt freue ich mich erstmal auf den Muskelkater, den ich haben werde, wenn ich irgendwann mal wieder 5 km gelaufen sein werde …

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Köhlbrandbrückenlauf 2012 wird größer

Zum Köhlbrandbrückenlauf am 03.10.2012 habe ich heute per Mail Neuigkeiten erhalten. Die Veranstaltung war 2011 wohl so erfolgreich, dass die Teilnehmerzahlen wohl deutlich aufgestockt werden. Die Stadt Hamburg war wohl auch angetan, denn 2012 wird die Brücke nun viel länger für uns Läufer gesperrt werden. Es gibt zwei Startzeiten, einmal geht’s um 12 Uhr los und dann werden um 15 Uhr weitere Läufer auf die Strecke geschickt.

Aufgrund der großen Nachfrage haben wir für 2012 zwei Startzeiten vorgesehen:
12.00 und 15.00 Uhr.

Ich bin gespannt, wie viele Leute die Strecke zweimal in Angriff nehmen wollen … Und wie das verhindert werden soll (wenn überhaupt).

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Nachtlauf in Hamburg – 15.06.2012

Wie manchem vielleicht bekannt, betreibe ich meine sportlichen Aktivitäten ohne jeglichen Ehrgeiz. Eigentlich geht es mir nur darum, gesund ins Ziel zu kommen. Zeiten und Platzierungen sind mir völlig egal.
Deshalb trainiere ich meist auch alleine und Wettkämpfe sind keine Herausforderung für mich.
Aber ab und an will ich doch mal an der ein oder anderen Veranstaltung teilnehmen.

Der Köhlbrandbrückenlauf ist für 2012 schon fest eingeplant.

Köhlbrandbrücke

Als nächstes werde ich mich für den Nachtlauf um die Alster am 15.06.2012 anmelden.

Nachtlauf 2011(?). Bild von http://mein.sportscheck.com/

7,5 km oder 15 km sind dort möglich – also 1x oder 2x um die Außenalster. Damit sich der „Aufwand“ auch lohnt, peile ich die 15 km an.

UPDATE: Die Anmeldung für die 15 km habe ich jetzt erledigt.

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Hysterie des Körpers

Titelbild Kelly Hysterie des Körpers

In den letzten Tagen habe ich das Buch von Joey Kelly zu seinem Lauf einmal quer durch Deutschland gelesen. Der Mann ist ja seit langem als Ultrasportler unterwegs, die Liste seiner erfolgreichen Läufe, Radrennen und Triathlons ist seeehr lang.

Nun hat er sich vorgenommen, Deutschland einmal komplett zu Fuß zu durchqueren. Und weil das ja zu „einfach“ wäre, gelten seine besonderen Spielregeln: Nahezu allein unterwegs, alles, was er benötigt muß er selber tragen und die Versorgung darf nur direkt aus der Natur stattfinden. Also kein Geld dabei und Geschenke und Einladungen sind auch nicht zugelassen. Deshalb bestand die Nahrung aus Kartoffeln (gekocht in einer gefundenen Hundefutterdose), unreifen Äpfeln und Pflaumen und einem halben überfahrenen Hasen. Na lecker! Ach, Hundetrockenfutter, eingeweichte Tic-Tac und Pizzaränder aus dem Müll kamen auch auf den Speiseplan. Wasser gab’s aus Bächen, Entwässerungsgräben, Tümpeln. Also auch nicht immer das Wahre, um das „Essen“ runterzuspülen …

Ansonsten handelt das Buch natürlich auch vom Laufen selber.  900 km lang sollte die Strecke sein. Von Wilhelmshaven bis auf den Gipfel der Zugspitze. Geplant war, jeden Tag ca. einen Marathon zu laufen. Am Ende gab’s dann aber auch Etappen mit 70 km oder auch deutlich weniger als 42 km. Sein Ziel hat Joey erreicht, nach knapp 3 Wochen stand er auf dem höchsten Gipfel Deutschlands.

Weite Teile des Buches drehen sich nicht um den Lauf, sondern handeln von der Familiengeschichte der Kelly-Family. Mir ist das leider zuviel gewesen, auch wenn ich verstehe, dass es wichtig ist, davon zu erfahren, wenn man Joeys Weg zum Ausdauersportler nachvollziehen will. Grundlagen dazu finden sich eben auch in der Kindheit und Jugend. Entbehrung, Spontaneität, Gewitztheit machten waren zu der Zeit wohl oft gefragt. Dinge, die beim Ausdauersport hilfreich sein können.

Das Buch ist mit einigen Bildern versehen, ein Reporterteam hat Joey während der Tour begleitet, bzw. immer mal wieder getroffen.

Joey Kelly hat das Buch nicht selber geschrieben, es wurde „aufgezeichnet von Ralf Hermersdorfer“. Der Schreibstil passt auch nicht so ganz zu dem etwas wortkargen Joey, den ich aus dem Fernsehen kenne. ;-)

Das Buch kostet nur 10 €, wenn ich’s ausgeliehen hätte, wär’s auch gut gewesen. Ich werde es wohl nicht noch mal lesen.

Joey Kellys Homepage

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