#biketowork bei -6°C

Der Winter ist da, aber solange es dabei so schön draussen ist, gibt es ja keinen Grund, nicht mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Ordentlicher Frost ist ja nur eine Herausforderung an die Klamottenwahl. Grundsätzlich bin ich da mittlerweile ganz gut aufgestellt, es gibt noch 2 Schwachpunkte:

  • Die Oberschenkel. Eine normale Hose ist da doch so langsam etwas wenig.
  • Die Füsse. Trotz 2 Paar Socken werden die Füsse doch ziemlich kalt. Auch nach 50 Minuten im warmen Büro sind die Füsse noch nicht wieder richtig warm.

Gut bewährt haben sich die Spikes am Rad bei den heutigen Bedingungen. Ständig wechselnder Untergrund, Asphalt, festgetretener Schnee, glatte vereiste Flächen, festgefrorenen Spurrinnen. Alles kein Problem für die Reifen.

An der Kollau

Das größte Problem ist meine eigene Unsicherheit und Angst. Ich merke, dass ich bei „schwierigeren“ Strecken so verkrampfe, dass mir leicht schwindelig wird. (Ja, es geht weiterhin um Wege in einer Grossstadt, nicht um irgendwelche schwierigen Trails im Hochgebirge. :-( )
Ansonsten war die Strecke entlang der Bäche und der Alster wieder sehr schön!
Am Eppendorfer Mühlenteich

Der Garmin hat kein Problem mit der Kälte

Gut eingepackt

An der Aussenalster

Hier noch der Track:

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#rapha500 Pt. 09

Heute früh (und eigentlich jetzt auch noch) fühlte ich mich so, als bräuchte ich einen Ruhetag ganz ohne Radfahren. Dumm nur, dass das die komischen Zahlen 145 und 3 in meinem Kopf rumschwirrten.
Also, Kompromiss gefunden und ich bin nur den halbwegs direkten Weg zur Arbeit gefahren. Dabei habe ich großes Glück gehabt: Minuten vor der Abfahrt gab’s einen starken Schauer, ich bin dann ohne einen Tropfen Regen zur Arbeit gefahren und Minuten nach meiner Ankunft gab’s den nächsten Schauer. So soll’s laufen. :-)
Heute nachmittag und am Abend kommen dann noch ein paar Kilometer dazu, aber auf 50 km komme ich heute nicht. Immerhin sind die Wetteraussichten für morgen und übermorgen gut, es sollte also klappen an Silvester zum Abschluß deutlich weniger als 100 km fahren zu müssen um die 500 km zu knacken.

132 km fehlen noch.

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Schöner Arbeitsweg (dank des Winterpokals)

Mein Arbeitsweg führt mich vom Stadtrand Hamburgs mitten in die Innenstadt. Bei einer Millionenstadt ist es da nicht überraschend, dass viele mögliche Wege über verkehrsreiche Straßen führen. Bislang bin ich meist auch eher direkte Strecken gefahren, das sind so 11-12km. Dafür habe ich um die 45 Minuten benötigt. Obwohl ich ein begeisterter Radfahrer bin, machen diese Wege aber immer weniger Spaß. Viele Ampelstopps und ständige sehr hohe Aufmerksamkeit sind doch ziemlich anstrengend.
Also habe ich jetzt eine Alternative gesucht und bin fündig geworden:

Eine recht ruhige Strecke, meist entlang an Bächen und Flüssen. Für lange Zeit kreuzungsfrei und nur wenig anderer Verkehr. Klar, immer wieder Nordic Walker und Hundeausführer, aber bislang ging das ganz entspannt ab.
Die Strecke ist jetzt 16-17 km lang und ich brauche rund eine Stunde dafür. Die längere Zeit ist es aber wert, so macht das Radeln viel mehr Spaß! Und mehr Punkte für den Winterpokal kommen auch noch zusammen.
Wenn draußen wieder feuchter wird, werde ich aber doch eher asphaltierte Strecken fahren. Dann wird es mir auf dem beschriebenen Weg wohl zu schmutzig.
Spannend ist die Strecke für mich derzeit beim Heimweg – im Dunkeln. An manchen Stellen ist es (für Großstadtverhältnisse) stockdunkel … Aber meine B&M Ixon IQ Speed-Lampe hilft doch ziemlich gut. Auch wenn ich mir ab und an Kurvenlicht wünsche. Vielleicht nehme ich doch mal die Stirnlampe mit.

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