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1400 – 2017

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Der 19.09.2013 ist der Tag, der großen Einfluß auf mein Leben in den kommenden vier Jahren nimmt.

Warum? Darum:

„LEL 2017 – du bist dabei?“

Eine einfache, kleine Frage.
Und meine noch einfachere, kleine Antwort:

„Ja.“

Und was heisst das nun? Ich habe Markus zugesagt, dass ich im Sommer 2017 gemeinsam mit ihm am Start von London – Edinburgh – London (LEL) stehen werde. Kurz nach dem Start werde ich ihn dann aber nicht mehr sehen, Markus ist einfach deutlich schneller als ich. Aber das ist eigentlich gar nicht mehr wichtig, die Tour fährt eh jeder für sich allein.
Wichtig wird aber sein, dass wir uns im Vorfeld gegenseitig motivieren …

Wofür braucht’s eigentlich die Motivation? (Für die, die LEL noch nicht kennen.)
LEL ist ein Brevet für Radfahrer, bei dem es darum geht, innerhalb von 5 Tagen 1400 km zu fahren. Die Strecke führt ca. 700 km von London durch England und Schottland nach Edinburgh. Dort ist der Wendepunkt und es geht auf nahezu gleicher Strecke wieder zurück nach London. Unterwegs sind alle 50-100 km Kontroll- und Versorgungsstationen. Dort gibt es Essen und Schlafmöglichkeiten und es wird protokolliert, wann welcher Fahrer eintrifft. Bei der Austragung 2013 konnte man so online den Fortgang verfolgen. Mal schauen, was die Technik in 4 Jahren ermöglichen wird.

Die kommenden Jahre werde ich also (zeitweise) mit folgenden Themen zubringen:
– Training, körperlich
– Training, mental
– Material

Ich habe da noch eine Menge zu tun und zu lernen. Ich halte euch auf dem Laufenden.

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14 Kommentare

  1. Hätte ich gewusst was die Frage so nach sich zieht, ich hätte … trotzdem gefragt. Schön Harald, ich freu mich! LEL ist so ein tolles Event – die Strecke, aber auch die ganze Orga ringsrum, die Stationen, die ganzen Freiwilligen … hach, ich könnte Stundenlang davon schwärmen. :)

  2. Kudos!!!
    Ich denke das ist genau das richtige für Dich!

    • Danke. Noch befinde ich mich in der Phase, wo ich noch nicht ganz sicher bin, ob’s das Richtige für mich ist. Aber ich werde es herausfinden! :-)

  3. Ihr habt ja langfristige Planungen! Da hänge ich mich dran, wenn ich zeitlich kann – vielleicht dann mit mehr als 4 Gängen. Diese Strecke gefällt und das mus man mal versuchen. Einzig die Beschreibung von Markus zu den Autofahrern gegenüber Radfahrern stört mich.

    • Wirklich geplant ist da noch nichts und richtig losgehen wird das Ganze bei mir bestimmt auch erst so 2016. Ich will zusehen, dass ich vorher schon mal Mittelstrecken angehe, aber je nachdem, kann das auch schon das Ende der #LEL-Ambitionen sein. Oder der Einstieg zu Paris-Brest-Paris …
      Als Großstädter bin ich ja vielleicht schon etwas robusteren Umgang von Autofahrern gewohnt, vielleicht hilft mir das ja.

      • Da würde mir Paris-Brest-Paris fast noch besser gefallen, die Menschen dort lieben das Rad und damit ist man vermutlich weniger PKW-Verrückten ausgesetzt.

        • Paris-Brest-Paris ist bestimmt auch eine schöne Sache. Und man muss sich ja nicht für eins entscheiden, man kann ja auch beide Brevets fahren. :-)
          Was mir an LEL besonders gefällt: Es gibt eigentlich keine Regeln und keine Qualifikation. Nicht, dass ich mich nicht vorbereiten möchte, aber je weniger Organisatorisches gemacht werden muss, desto besser. Bei der Vorbereitung werde ich mich sicher an der klassischen Brevetserie (200-300-400-600-(1000)) orientieren.

          • Kann ich nur bestätigen, fahre für mich und will sehen, ob das geht und wie es sich anfühlt. Ich weiß im Vorfeld, dass es ich nicht nach Plan trainieren kann und nicht dafür Fit bin, aber ich will es versuchen und den inneren Schweinehund treiben. Diese Strategie hat mir schon einige schöne Erinnerungen eingebracht.

          • Das geniale an LEL: wenig Organisation/Anforderungen an die Fahrer, aber die Orga während des Events ist genial. PBP ist halt ziemlich überlaufen, incl. Schlange stehen an den Kontrollstationen, Geld dabei haben um Essen zu bezahlen usw. usf.. Schon die Qualis für PBP sind fett und „sollten“ am besten 2x gefahren werden um nen Startplatz am Ende auch zu haben (wegen der der Anmeldefristen). Da muss man im Vorfeld schon sehr viel „organisierte Zeit und Aufwand“ ins Projekt stecken. Da ist LEL schon deutlich entspannter.

  4. @Markus: definitiv wichtige Punkte, Versorgung und wenig Aufwand im Vorfeld wären mir wichtig, denn eigentlich will ich doch Rad fahren.

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