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Garmin Trainingscenter

10. März 2012
von Harald
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Software und Höhenmeter

Seit langem habe ich den Garmin Edge 705 als Fahrradcomputer. Wer’s nicht weiß: Das ist ein GPS-Gerät, das jede Menge Daten aufzeichnet und mich auch mit Hilfe einer Karte durch die Gegend navigieren kann.
Am Ende meiner Touren lasse ich diese Daten dann von verschiedener Software auswerten. Auf meinem Rechner lese ich die Informationen in das Garmin Trainingscenter ein, online lade ich die Daten einerseits zu Garmin Connect, andererseits seit einiger Zeit auch zu Strava hoch.
Zusätzlich gibt es bei Garmin Connect die Möglichkeit, die Höhendaten auch noch korrigieren zu lassen – dann wird der Wert anhand von Daten aus Vermessungsämtern berechnet.
“Lustig” ist jetzt, dass meine heutige Tour an allen 3(4) Stellen unterschiedlich ausgewertet wird.
Die Höhenmeter werden so angezeigt:

  • Trainingscenter: 622 hm
  • Garmin Connect (unkorrigiert): 601 hm
  • Garmin Connect (korrigiert): 406 hm
  • Strava: 545 hm

Garmin Trainingscenter



Wenn ich mich richtig erinnere, hat der Edge unterwegs ungefähr 370 hm angezeigt.
Tja, was wird jetzt richtig sein? Eigentlich kann es mir ja völlig egal sein, aber wenn man schon ein teures GPS kauft, wären doch verlässliche Werte schön (bei allem anderen, was gemessen wird, habe ich solche Probleme aber nicht!).
Immerhin gut, dass Strava sich einen Wert in der Mitte “aussucht”, dann kommen wenigstens ein paar mehr Höhenmeter für die Classic Climbing Challenge zusammen. ;-)

9. März 2012
von Harald
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Strava Challenges Frühjahr 2012

in den nächsten 6 Wochen gibt es viel zu tun, fast parallel laufen 2 unterschiedliche Herausforderungen.
Für die Läufer gibt es die “100,000 Mile Challenge“. Dabei ist es das Ziel, gemeinsam innerhalb von 4 Wochen 100000 Meilen (das entspricht 161000 km) zu laufen.

100000 Mile Challenge Logo


Ich hoffe, dass ich mich damit motivieren kann, 2-3x pro Woche laufen zu gehen.

Ungleich schwerer wird die Herausforderung für die Radler. Die “Classic Climbing Challenge“. Die Aufgabe: In 6 Wochen 3x so viele Höhenmeter einfahren, wie die Profis bei 5 Klassikerrennen im Frühjahr fahren: 105,312 feet, das sind 32000 Höhenmeter.
Die Rennen “bieten” diese Höhenmeter:
Milan-San Remo – 6,260 feet
Tour of Flanders – 5,709 feet
Paris-Roubaix – 3,259 feet
Liège–Bastogne–Liège – 10,883 feet
Amstel Gold – 8,993 feet

Classic Cycling Challenge Logo


Ich glaube nicht wirklich, dass ich die Herausforderung schaffen kann. Dafür gibt es mehrere Gründe:

  • Ich bin zu schwach für so viele Höhenmeter. Statistisch sind das an jedem der 45 Tage gut 700 hm, die ich schaffen müsste. Da ich bestimmt nicht jeden Tag auf dem Rad sitzen werde, wird das Tagespensum also noch weiter nach oben gehen.
  • Hamburg liegt nun mal im Flachland. Wenn man hier Höhenmeter zusammenbekommen will, muss man gleichzeitig auch reichlich Strecke machen. Das wird also sehr zeitintensiv.
  • Der Waseberg ist für mich zu steil. Da bekommt man auf wenigen hundert Metern zwar ungefähr 60 Höhenmeter, aber ich bin schon nach einmaligen Fahren so erschöpft, dass ich da dann kaum mehr als 60 Höhenmeter schaffe …

Wer sehen will, wie ich mich so mache und welche Fort- oder Rückschritte ich mache, kann sich mein Strava-Profil anschauen.

simpel.ch-Randonneur ©simpel.ch

8. März 2012
von Harald
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Simpel Optimist Randonneur

Gestern Abend bin ich einem meiner Träume sehr viel näher gekommen. Ein Randonneur kommt in den Haushalt!
Endlich wieder ein jederzeit nutzbares Rad, bei dem ich nicht dran denken muss das Batterie-Licht mitzunehmen oder die Schutzbleche zu montieren. Immer alles dran und dabei. Hat natürlich auch einen Nachteil, ich fahre eben auch oft unnützes Zeug mit mir rum. Aber es gibt Schlimmeres. :-)

Simpel Optimist Randonneur ©simpel.ch


Dieses Bild spiegelt noch nicht das fertige Rad wieder, Sattel und Lenkerband werden auf wunderbare Weise noch Brooks-Honigbraun, die Pedale werden Kombipedale bei denen ich auf der einen Seite mit normalen Schuhen fahren kann, auf der anderen mit Klick-Radschuhen.
Ob ich die Schutzbleche noch in eine längere Variante tauschen werde oder nur am unteren Ende Spritzlappen montiere, wird sich noch zeigen.
Das Besondere an dem Rad ist der Antrieb. Es ist eine Shimano Alfine-Nabenschaltung verbaut, mit 11 Gängen. Statt der sonst üblichen Kette ist ein Gates Riemen verbaut. Dadurch läuft der Antrieb dauerhaft leise und braucht auch keine ölige Schmierung mehr. Der Nachteil ist, dass diese Technik im Radbau noch neu ist und es dementsprechend viele Kritiker gibt. Falls ich irgendwann auch zu den Kritikern gehören sollte, kann ich das Rad aber auch auf Kettenbetrieb umrüsten. Ich glaube derzeit aber nicht im Traum daran, dass das passiert.
So, jetzt muss ich nur noch warten, bis das tolle Teil geliefert wird. Mal schauen, wie lange das dauert …
UPDATE: Das Warten hat (fast) ein Ende, ich habe heute die Versandbestätigung erhalten. In der ersten Maiwoche wird also mein neues Rad den Weg zu mir finden!
simpel.ch hat schon mal ein Bild des Rades bei facebook gepostet. Das ist also MEIN Rad!

simpel.ch-Randonneur ©simpel.ch

Hinterrad Nokian AWS

7. März 2012
von Harald
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Nokian AWS-Reifen

Seitenansicht mit Slicks


Der Winter ist vorbei und deshalb habe ich die Spikes wieder vom Zweitlaufrad runtergeschmissen. Jetzt sind wieder Sommerreifen drauf.

Hinterrad Nokian AWS


Es sind die Nokian All Weather Slicks in 2″. Ein toller Drahtreifen, den es leider nicht mehr zu kaufen gibt. :-(
Das Gummi sieht gut aus und klebt förmlich am Boden, rollt aber dennoch sehr geschmeidig. Irgendwie ein Widerspruch, aber das ist wohl auch eine Kunst der Reifenherstellung. Für Asphalt und Waldwege sind die Reifen bestens geeignet.
Nokian stellt wohl leider keine Fahrradreifen mehr her, diese Sparte wurde in die Firma Suomi Tyres ausgegliedert. Und dort gibt es diesen Reifen auch nicht im Angebot.
Aber meine Exemplare sind noch gut in Schuß, damit dürfte ich noch einige Zeit rumfahren können. :-)

So, mal wieder etwas Leben ins Blog gebracht.

21. Februar 2012
von Harald
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Hafencity-Lauf 16.06.2012

Nachdem ich jetzt einige Jahre urlaubsbedingt (ich) und skandalbedingt (der Ausrichter) dem Lauf in der Hafencity ferngeblieben bin, werde ich ich 2012 wohl mal wieder mit dem Team meiner Firma teilnehmen. Ca. 4 km quer durch die Hafencity, die genaue Route steht derzeit noch nicht fest. Da es in erster Linie um Spektakel und Spenden geht, sind Strecke und Geschwindigkeit im Grunde auch egal. Jeder läuft (oder geht) nach seinem Tempo. Die unzähligen Teams werden im Minutenabstand auf die Strecke geschickt, deshalb ist dort immer was los. Manchmal auch zu viel, dann staut es sich ein wenig. Ehrgeiz ist an dem Tag also nicht angebracht, gute Laune und ein Grinsen im Gesicht passen viel besser!

© http://www.hsh-nordbank-run.de/

GPS-Track über die Alster

8. Februar 2012
von Harald
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Mit dem Rad über die Alster

Alle paar Jahre klappt das mal – mit dem Rad über die Aussenalster fahren. In diesem Winter war es mal wieder so weit, die kalten Tage haben das Eis so dick werden lassen, dass man gefahrlos über die gesamte Aussenalster (eis-)laufen, fahren, schliddern kann. Was auch reichlich gemacht wird, es ist schon ein schönes Naturspektakel.
Ich musste es heute dann auch mal mit dem Rad probieren. Ein schnelles Resumee: Einmal und nie wieder. Zumindest nicht mit den Reifen, die ich montiert hatte. Das sind zwar schon Spikesreifen, jedoch liegen die Spikes nur an der Aussenseite und greifen erst, wenn man man schon ein wenig gerutscht ist.
Mount&Ground-Reifen

Spike-Reifen


Mir langt das im Alltagsbetrieb in der Stadt, aber auf blankem Eis ist das nicht genug. Ich bin also sehr sehr vorsichtig über die Alster gerollt und zum Glück auch nicht weggerutscht.
2,5 km waren das, auf dem GPS-Track sieht das schon lustig aus:

GPS-Track über die Alster


Da es ja bis zum Wochenende noch unter Null bleiben soll, wird’s wohl ein offzielles Alstereisvergnügen geben. Da werde ich dann nochmal auf der Alster stehen, dann aber mit der Familie – und zu Fuss.
Hier noch weitere Bilder und der gesamte Track der Fahrt:

7. Februar 2012
von Harald
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Rund um Hamburg

Ich habe mir am Rechner mal eine Route rund um Hamburg zurecht geklickt. Ganz simple Vorgabe: Einmal komplett Hamburg umrunden ohne auf das Stadtgebiet zu kommen. Da ich am Stadtrand wohne, ist der Weg aus der Stadt dabei ziemlich kurz, von den knapp 200 km für die Runde sind 5-6 km dann innerhalb Hamburgs.
Ob die Route so gut oder schlecht zu fahren ist, weiß ich nicht, viele der Straßen und Wege bin ich noch nie gefahren. Ich werde mich dann überraschen lassen, wie sich’s vor Ort ergibt.
Bei der Tour sollte man die Fähre Wedel-Lühe beachten, die Fährt nicht ganz so oft. Es wäre ja schade, wenn man da unnötigerweise mal eine oder gar mehrere Stunden warten müsste, bis die nächste Fähre kommt. Ich kenne das Fahrgastaufkommen bei dieser Fähre nicht und würde deshalb die Tour gerne an einem Wochentag fahren. Bei gutem Wochenendwetter dürften doch ziemlich viele Ausflügler ins Alte Land die Fähre nutzen.
Fahrplan Fähre Wedel-Schulau – Lühe
Ich habe bei der Planung auch keine Tankstellen oder andere Verpflegungsmöglichkeiten in Betracht gezogen. Ich hoffe einfach mal, dass der Speckgürtel Hamburgs mich da bei Bedarf nicht im Regen stehen lässt …
Diese Runde werde ich ziemlich sicher einmal im Jahr 2012 fahren.

1. Februar 2012
von Harald
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sportliche Jahresplanung

Fange ich mal mit den Radgeschichten an:
Letztes Jahr hatte ich mir mal viel vorgenommen – und nicht ganz so viel davon geschafft. Ich hatte die Idee, dass ich von April-September jeden Monat eine 200-Kilometer-Tour fahren könnte. Am Ende waren’s dann zwei Touren mit etwas über 200 Kilometern, eine im September, eine im Oktober. Immerhin.
Weil mir die Idee aber weiterhin ganz gut gefällt, nehme ich mir etwas in dieser Art auch mal für 2012 vor. :-)

  • einmal an die Nordsee
  • einmal an die Ostsee
  • ein Marathon mit dem Fixie (so es denn wieder fahrbereit ist …)
  • einmal rund um Hamburg (das dürften deutlich mehr als 200 Kilometer werden)
  • einmal auf einem 10-Kilometer-Rundkurs
  • einmal vielleicht mit dem MTB?

Das klingt doch nach ganz guter Unterhaltung. :-)
Und falls die Fitness doch nicht für die lange Strecke reicht, kann ich ja auch mal nur 150 oder gar 100 Kilometer angehen.
Ansonsten will ich weiterhin möglichst oft meine Arbeitswege mit dem Rad bestreiten. Wenn der Rest der Familie im Herbst wieder eine Woche Mallorca im Herbst einplant, kann ich mir ja erneut eine kleine Radtour vornehmen (die dann nicht nach einem Tag in Schwerin enden sollte). Diverse kürzere Rennradtouren sollen natürlich immer wieder dabei sein.

Läuferisch bin ich schon mehr festgelegt. Ich habe mich für den 15-Kilometer-Nachtlauf um die Alster und den 12-Kilometer-Köhlbrandbrückenlauf angemeldet. Hauptziel ist dann noch ein Halbmarathon, Ende des Sommers oder im Herbst.

Mal schauen, ob ich mich in einem Jahr noch an diesen Eintrag hier erinnern möchte …

31. Januar 2012
von Harald
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#basemileblast vorbei

31. Januar, Schluß, aus, Ende. Der Strava Base Mile Blast ist vorbei.

© Strava


Wer’s vergessen hat: Die Aufgabe bestand darin, zwischen dem 6. und 31. Januar soviel wie möglich Rad zu fahren. Das habe ich versucht und bin ca. 436 km gefahren. Für mich ist das für einen Januar ziemlich viel, für andere eher wenig. Bei knapp 7000 Mitfahrern bin ich damit ungefähr auf Platz 3800 gelandet. Wie so oft bei mir: Mittendrin im Getümmel. Nicht besonders gut, nicht besonders schlecht.
Danke, Strava, dass ich mich auch bei strengem Frost aufs Rad gesetzt habe. Ohne Base Mile Blast hätte ich viel öfter in der warmen S-Bahn gesessen.
Zugegeben, das waren jetzt keine klassischen Grundlagenkilometer, letztendlich waren das nur halbwegs kurze Strecken zur Arbeit und zurück. Die längste Strecke (und wohl auch die einzige mit dem Rennrad) hatte gerade mal 41 Kilometer. Aber mir ist das im Grunde egal, das Wichtige ist für mich, dass ich auf dem Rad gesessen habe. Wann habe ich schon mal Ende Januar bereits 500 Kilometer auf dem Tacho stehen?
Jetzt darf ich nur nicht nachlassen. Wenn Strava nicht mit einer neuen Herausforderung rauskommt, werde ich mir selber etwas einfallen lassen müssen …

Am Eppendorfer Mühlenteich

30. Januar 2012
von Harald
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#biketowork bei -6°C

Der Winter ist da, aber solange es dabei so schön draussen ist, gibt es ja keinen Grund, nicht mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Ordentlicher Frost ist ja nur eine Herausforderung an die Klamottenwahl. Grundsätzlich bin ich da mittlerweile ganz gut aufgestellt, es gibt noch 2 Schwachpunkte:

  • Die Oberschenkel. Eine normale Hose ist da doch so langsam etwas wenig.
  • Die Füsse. Trotz 2 Paar Socken werden die Füsse doch ziemlich kalt. Auch nach 50 Minuten im warmen Büro sind die Füsse noch nicht wieder richtig warm.

Gut bewährt haben sich die Spikes am Rad bei den heutigen Bedingungen. Ständig wechselnder Untergrund, Asphalt, festgetretener Schnee, glatte vereiste Flächen, festgefrorenen Spurrinnen. Alles kein Problem für die Reifen.

An der Kollau


Das größte Problem ist meine eigene Unsicherheit und Angst. Ich merke, dass ich bei “schwierigeren” Strecken so verkrampfe, dass mir leicht schwindelig wird. (Ja, es geht weiterhin um Wege in einer Grossstadt, nicht um irgendwelche schwierigen Trails im Hochgebirge. :-( )
Ansonsten war die Strecke entlang der Bäche und der Alster wieder sehr schön!

Am Eppendorfer Mühlenteich


Der Garmin hat kein Problem mit der Kälte


Gut eingepackt


An der Aussenalster


Hier noch der Track: