#rapha500 Pt. 01

Heute geht’s los, #Rapha500. Und weil ich heute netterweise nicht zur Arbeit musste, habe ich den Vormittag genutzt und bin die ersten 71 von 500 km gefahren:

Nicht wundern, dass das auf der Karte nach viel weniger aussieht: Die nördliche Schleife bin ich dreimal abgefahren.
Damit habe ich dann etwas mehr als das tägliche „Soll“ von gut 55 km geschafft.

Das Wetter war gut, 9°C, hohe Luftfeuchtigkeit, aber kein Regen. Am 23. Dezember. Tja.
Aber die feuchten Straßen habe ihre Spuren auf Mensch und Maschine hinterlassen:

Dreck auf dem Rad

Dreck auf dem Sattel

Die „Belgian Booties“ (Socken über den Radschuhen) haben sich gut bewährt. Die Füsse waren am Ende zwar nicht mehr wirklich warm, aber auch nicht so kalt, dass ich deswegen nicht mehr weitergefahren bin.
Dreck auf den Beinen

Am Ende sah ich dann so aus:
Am Ende?

Aber so schlecht ging’s mir gar nicht, ich hätte auch ein Foto mit einem Lächeln im Gesicht machen können. Aber ich erinnerte mich da gerade an das Buch „The Peloton“ in dem Timm Kölln diverse Radprofis direkt nach den Rennen fotografiert hat.

DER hätte wohl nicht mehr lächeln können. ;-)

Mir bleiben jetzt noch 429 km in den nächsten 8 Tagen. Puh.

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Alter Schwede – #biketowork

Die nächsten 90 Minuten und 23 km abgehakt. Geht doch! Heute habe ich eine Strecke entlang der Elbe gewählt.

Auf dem Weg zur Elbe bin ich zum ersten Mal über die Ursprungsstrecke von „Rock im Park“ gefahren, einem Singlespeedrennen, das so 2004 oder 2005 hier in Hamburg stattgefunden hat. Aber ich habe da doch geschaltet, es war ziemlich schlammig.

Weiter an die Elbe, wunderschön.

„Always love“ von Nada Surf auf den Ohren,

httpv://www.youtube.com/watch?v=22HFxS7dGX0

und dieses Bild vor Augen. Wer’s nicht weiß, meine Tochter heisst Greta, wie der Frachter da.

Die Greta auf der Elbe.
Die Greta auf der Elbe.

Ein paar Minuten später hörte ich dann „Reprise“ von Sophia. Passt auch sehr gut an der Elbe.

httpv://www.youtube.com/watch?v=jQiqpX7EbqU

Aber halt ein völlig andere Gefühlslage. Tja.

Dann ein kurzer Fotostopp am „Alten Schweden“.

Ein dreckiges Rad.
Ein großer Klopper, der "Alte Schwede".

Dann ein knapper Kilometer Schiebestrecke in Övelgönne und immer weiter über Fischmarkt, Landungsbrücken und die Hafencity zur Arbeit. Zwischenzeitlich gab es auch noch ein paar Schauer, aber zum Glück nichts Wildes. Ich bin zufrieden. :-)

Kurz vorm Ziel.

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Querbeet durch den Volkspark

Dank späten Arbeitsbeginns konnte ich heute vormittag ein wenig auf dem Rad sitzen. Ich habe mir das Mountainbike geschnappt und bin zum nahegelegenen Volkspark gefahren.

MTB am Dahliengarten

Dort habe ich wirre Runden gedreht:

Ich hatte Glück, der zu erwartende Schneeregen bei +1°C blieb aus.

Die A7 und ich.

An einer Stelle haben sich einige Leute mal die Mühe gemacht und eine MTB-Strecke gebaut, mit Anlieger, Schanzen und Northshore-Teilen. Oder wie auch immer man das alles so nennt, ich bin da nicht so vom Fach … Aber leider ist das in ziemlich traurigen Zustand, da hat schon länger wohl niemand mehr Hand angelegt. Wobei ich auch bei perfekten Gegebenheiten dort nicht gefahren wäre. Ich bin ja froh, wenn ich eine breite Waldautobahn heil abfahren kann.

Northshore im Volkspark

Ansonsten war’s schön ruhig im Volkspark, ein paar Nordic-Walking-Grüppchen und eine Klasse (?) mit Modellbauflugzeugen auf der großen Wiese.
Im Herbst 2011 wurde der Weg um die große Wiese erneuert, da hat man dann auch gleich die Strecke vermessen und alle hundert Meter markiert. Einmal rum sind 962 m.

Streckenlänge

Nette Sache. Also 14 Runden (wegen der fehlenden Höhenmeter!), wenn ich den Köhlbrandbrückenlauf simulieren will und 16 Runden um den Nachtlauf um die Alster vorwegzunehmen.
Der Dahliengarten sieht im Dezember ziemlich trist aus.

MTB am Dahliengarten

Noch ein paar Bilder und schon waren 90 Minuten rum. So einfach ist das! :-)

Am Dahliengarten
Im Schulgarten
Selbstportrait am Dahliengarten

 

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Ride to redemption – Noch 4 Tage

So langsam wird’s ernst: In vier Tagen beginnt der Ride to redemption, 500 km draußen auf dem Rad zwischen dem 23. und 31.12.

Am 23. arbeite ich, werde aber so 30-40 km durch den Arbeitsweg bestreiten können. Heiligabend und 1. Feiertag sind Familientage, da werden auch nicht so viele Kilometer zusammenkommen. Am 2. Feiertag sollte ich die längste Zeit auf die Straße kommen können. Wäre schon schön, wenn ich da mal eine dreistellige Kilometerzahl schaffen würde.

Dann folgen weitere 4 Arbeitstage. Da kommen die Kilometer über den Arbeitsweg oder vielleicht ist auch mal wieder ein Nightride drin? Und dann halt noch Silvester. 2-3 Stunden Zeit sollte ich an dem Tag bestimmt haben. Das dürften 50-60 km sein.

Klingt nicht nach den „geforderten“ 500km. Aber das ist mir ja auch egal. Hauptsache, ich komme mal wieder mehr auf’s Rad!

Rapha500-Logo

Wer sich mit anderen vergleich will, sollte sich dort anmelden: http://www.strava.com/challenges/rapha-festive-500

P.S.: Manche Leute brauchen auch im Winter für 500 km keine 8 Tage, die fahren das „mal eben“ in gut 2 Tagen. Und dann ist noch lange nicht Schluß, Markus fährt danach noch ungefähr weitere 700 km … Hier ist sein Blog.

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Flensburg X Hamburg

Ich weiß gar nicht, wer hinter der Sache steckt, aber seit einigen Wochen schiele ich immer mal wieder auf

http://flensburgxhamburg.blogspot.com/ .

Heute gibt’s Neuigkeiten: Es geht um ein 2tägiges Cross-Brevet im Sommer 2012. Am 30.06. soll es von Flensburg nach Eutin gehen, am 01.07. von Eutin nach Hamburg. Insgesamt 400km. Ambitioniert, finde ich. Weil die Route dem Europäischen Fernwanderweg E1 folgt, gibt es bereits eine (hoffentlich) durchgehende Markierung:

Wegmarkierung des E1

Zudem wird es einen GPS-Track geben.

Aber ob ich selber da mitfahre? Ich weiß nicht – zum einen habe ich auf organisierte Veranstaltungen nicht soviel Lust (auch wenn es hier wohl nur sehr wenig Organisation gibt), zum anderen liegt der Termin mitten in den Sommerferien, da bin ich vielleicht ganz woanders unterwegs. Man wird sehen.

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Ausgedehntes #biketowork

So, endlich mal wieder auf’s Rad gestiegen und auf Umwegen zur Arbeit geradelt.

Wieder schön durchs Niendorfer Gehege, entlang des Flughafens und dann an der Alster in die Innenstadt. Nach dem Schneeregen der vergangenen Tage waren die Wege dennoch nicht sonderlich schlammig, es liess sich gut fahren. Weil der Luftdruck in meinem Vorderreifen wohl zu gering ist, habe ich unterwegs jedoch die Federgabel blockiert, es wurde mir vom Fahrgefühl zu schwammig. Irgendwie bin ich halt doch Rennradfahrer …

Nervig waren folgende Dinge:

  • 2x musste ich unnötig lange an Bettelampeln warten, weil ich für die Logik dieser Ampeln zu spät auf den Knopf gedrückt habe.
  • Wenn man sich am Alsterlauf nicht so gut auskennt, darf man nach fast jeder Brücke suchen, wo denn der Alsterwanderweg weitergeht. Da wäre eine bessere Ausschilderung schon schön.

Und so sind mal wieder 6 Punkte für das Team Twinterpokal hinzugekommen. Ich bleibe mir treu und fahre irgendwo im Mittelfeld mit rum …

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Superbeau-Sattel

Wer einen ganz individuellen Sattel benötigt oder einen alten Sattel originalgetreu aufgearbeitet haben möchte, sollte sich mal bei Superbeau umschauen. Die Preise sind wohl nicht gerade niedrig, aber die Ergebnisse rechtfertigen die wohl ohne Weiteres.

Weißer Flite
Weißer Flite. Bild von http://superbeau.de/

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Fahrt zur Erlösung – Ride to redemption


Der Klamottenhersteller Rapha ruft in diesem Jahr wieder zur „Fahrt zu Erlösung“ auf: Ziel ist es, in der Zeit vom 23.-31.12.2011 500 km mit dem Rad zu fahren. Wie Andreas (aka thinkslowly) schnell ausgerechnet hat, sind das 62,5 km/Tag. Für mich vermutlich nicht schaffbar, ich bin in letzter Zeit viel zu wenig gefahren. Aber ich werde dennoch für mich mitzählen, wie viele Kilometer ich in der Zeit fahre.
Und dem Hashtag #rapha500 werde ich aufmerksam folgen in den kommenden Wochen.

Ach so, ganz wichtig dabei: Es zählen nur die Kilometer draußen auf der Straße. Rollentraining oder Spinning spielt dabei gar keine Rolle!

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Cross am Butterberg

Flyer von http://www.cx-sport.de/sites/default/files/FlyerNikolauscrossElmshorn.jpg verlinkt

Wenn das Wetter akzeptabel ist, wird’s am Wochenende wohl einen Ausflug nach Elmshorn geben, als Zuschauer beim Butterbergcross.

Wenn den Kindern das Zuschauen zu langweilig werden sollte, kann man ja noch schon etwas Zeit im Wald verbringen. Win-Win. :-)

UPDATE: Das Wetter ist irgendwie nicht so akzeptabel. :-(

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Schöner Arbeitsweg (dank des Winterpokals)

Mein Arbeitsweg führt mich vom Stadtrand Hamburgs mitten in die Innenstadt. Bei einer Millionenstadt ist es da nicht überraschend, dass viele mögliche Wege über verkehrsreiche Straßen führen. Bislang bin ich meist auch eher direkte Strecken gefahren, das sind so 11-12km. Dafür habe ich um die 45 Minuten benötigt. Obwohl ich ein begeisterter Radfahrer bin, machen diese Wege aber immer weniger Spaß. Viele Ampelstopps und ständige sehr hohe Aufmerksamkeit sind doch ziemlich anstrengend.
Also habe ich jetzt eine Alternative gesucht und bin fündig geworden:

Eine recht ruhige Strecke, meist entlang an Bächen und Flüssen. Für lange Zeit kreuzungsfrei und nur wenig anderer Verkehr. Klar, immer wieder Nordic Walker und Hundeausführer, aber bislang ging das ganz entspannt ab.
Die Strecke ist jetzt 16-17 km lang und ich brauche rund eine Stunde dafür. Die längere Zeit ist es aber wert, so macht das Radeln viel mehr Spaß! Und mehr Punkte für den Winterpokal kommen auch noch zusammen.
Wenn draußen wieder feuchter wird, werde ich aber doch eher asphaltierte Strecken fahren. Dann wird es mir auf dem beschriebenen Weg wohl zu schmutzig.
Spannend ist die Strecke für mich derzeit beim Heimweg – im Dunkeln. An manchen Stellen ist es (für Großstadtverhältnisse) stockdunkel … Aber meine B&M Ixon IQ Speed-Lampe hilft doch ziemlich gut. Auch wenn ich mir ab und an Kurvenlicht wünsche. Vielleicht nehme ich doch mal die Stirnlampe mit.

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