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#rapha500 Pt. 10

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Es hätte so schön sein können: Überraschend den Tag frei bekommen, vernünftige Wettervorhersage und noch 2 Tage für 132 km.
Es kam dann aber etwas anders als erhofft. Kurz nach 10 habe ich mich dann endlich aufgerafft und los ging die Fahrt. Wie so oft in Richtung der Wulfsmühle.

Ein altes Bild - aber so sieht's da heute auch noch aus


Unterwegs plante ich dann mal, welche Tour ich denn fahren will. 66 km waren die gewünschte Mindestmarke, ich wollte also die Hälfte der noch ausstehenden Kilometer fahren. Deshalb entschloß ich mich, Runden um die Wulfsmühle zu drehen. Das hätte dann so ausgesehen: 2×13 km an- und Abfahrt und 3 Runden à 14 km = 68 km. Das wäre perfekt gewesen.
Bei km 20 überquerte ich die Pinnau und es gab einen Schlag, bei dem ich dachte, ich hätte einen Stein oder Ast übersehen, der gegen das Unterrohr geknallt wäre. Ich habe mir keine weiteren Gedanken gemacht und bin weitergefahren. Weitere 7 km später habe ich dann aber bemerkt, dass das Hinterrad eiert. Angehalten, nachgeschaut und gesehen, dass eine Speiche abgerissen ist. Klassisch am Hinterrad, Antriebsseite, direkt am Speichennnippel abgerissen.
Das Glück im Unglück: Es ist ein Laufrad mit 32 Speichen – eine kaputte Speiche führt dann noch nicht zum Totalausfall. Ich konnte also die Bremse ein wenig weiter einstellen und weiterfahren. Ich bin dann etwas langsamer die 13 km nach Hause gefahren, ohne Probleme. Bremsen war natürlich etwas heikel, aber noch zu bewerkstelligen.Als Krönung gab es dann noch einen schön kalten Schauer oben drauf. Danke, Wettervorhersage! ;-)
Beim Kauf des Laufradsatzes gab es ein Ersatzkit mit, deshalb konnte ich den Schaden gleich reparieren.

Laufrad zentrieren


Jetzt hoffe ich sehr, dass die anderen Speichen nicht zu sehr leiden mussten und jetzt auch noch Probleme machen.
Ich werde es morgen sehen, denn dann will ich die noch fehlenden 92 km fahren. Wieder die Wulfsmühlenrunde.

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